Das Handelsblatt und das Riepl’sche Gesetz

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Der Herausgeber des Handelsblattes Gabor Steingart verkündet stolz in der Ausgabe vom 22. Oktober 2014, dass das Handelsblatt im Gegensatz zu den anderen Qualitätszeitungen (Süddeutsche, FAZ, Frankfurter Rundschau, Welt) steigern konnte. Zudem verkaufe das Blatt doppelt so viele E-Paper wie „Welt“ und „Süddeutsche“ zusammen.

Steinhart zieht daraus den Schluss: „Die stabilen Abo- und steigenden E-Paper-Zahlen zeigen die hohe Relevanz von Qualitätsjournalismus und belegen einmal mehr, dass Traditionstitel, die sich gemeinsam mit den Leserinnen und Lesern weiterentwickeln, eine gute Zukunft haben“

Ein typische Argumentation der Verfechter des Riepl’schen Gesetzes. Tageszeitungen wird es immer geben und zur Not wandeln sie sich einfach zum E-Paper. Die Realität zeigt aber ein anderes Bild. Das Handelsblatt hatte 1998 noch eine Auflage von 160.000. Heute sind es nur noch rund 116.000. Inklusive E-Paper. Der Anteil der E-Paper lag 2013 bei knapp zehn Prozent.

Weitere Infos zu E-Paper-Auflage: „FAZ E-Paper-König“ (meedia.de)

 

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